2018 Schwalbenschwanz - Papilio machaon
6. Juni 2018
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Früher gab es sie regelmäßig und überall. Auf Karotten, der wilden Möhre oder auf Dillpflanzen. Heute sind sie äußerst selten und bei uns im Bestand gefährtet.
Bitte alle Bilder ansehen, alles kennenlernen und - leben lassen.
Ein guter Rat für den Gärtner und Naturliebhaber: Man entfernt nur was man kennt und als unerwünschtes Kraut oder als Schädling wirklich identifiziert hat.
Diese Seite liest sich logisch von oben nach unten!
Inzwischen sind alle drei Puppen geschlüpft. Die meisten alten Fotos wurden durch neue ersetzt.
6. Juni 2018 - Glücksfall oder der Lohn für einen naturnah gestalteten Garten. Die Raupe eines Schwalbenschwanzfalters auf einer Diptampflanze.

 

Und dann auf dem nächsten Strauch noch eine Raupe. Insgesamt waren es vier.

 

Sie sitzt auf dem Stengel mit Fruchtansatz.

 

Sie frißt nicht nur die Blätter des Diptam sondern, wie man sieht, auch die noch unreife Fruchtkapsel. Dem Falter dienen zur Eiablage vor allem Doldenblütler, wie die wilde Möhre oder auch der Gartendill.


Altes Foto. - Dieses und die nächsten Bilder stammen aus früheren Jahren. - Jüngere Raupen des Schwalbenschwanz sind noch sehr dunkel gefärbt.


Altes Foto. - Dies ist ein ältere Raupe. Bei Gefahr oder Berührung stülpt sie am Kopf "Hörner" aus. Dies dient der Abwehr von Freßfeinden. Übrigens legt der weibliche Schwalbenschwanz immer nur einzelne Eier ab. Selbst an einem größeren Strauch sind oft nur zwei oder drei Eier zu finden. Die Überlebensstrategie ist hier also die Verteilung und nicht die große Anzahl von Nachkommen.

 

9. Juni 2018 - Die Raupe kurz nach dem Verpuppen, noch hat sie die Raupenhaut nicht abgestreift.

 

14. Juni 2018 -Das ist dieselbe Puppe wie im oberen Bild 5 Tage zuvor.

 

4. Juli 2015 - Die Puppe hat sich stark verfärbt. Es handelt sich nur noch Stunden oder Minuten bis der Schmetterling schlüpft.


Fortsetzung der Fotos von diesem Schlupfvorgang weiter unten.


27. Juni 2018 - Hier bin ich etwas zu spät gekommen. Dies ist nur noch die leere Puppenhülle.


27. Juni 2018 - Den noch recht knittrigen Schmetterling habe ich auf einen gelben Enzian gesetzt, der bereits verblüht ist.

 

27. Juni 2018 - Langsam glätten sich die Flügel und werden größer.

 

27. Juni 2018 - Noch sind die Spitzen der Flügel nicht ganz ausgeformt.


27. Juni 2018 - Der Schmetterling bewegt sich wenig. Es dauert zwei bis drei Stunden bis die Flügel glatt sind, dann müssen sie noch aushärten.

 

27. Juni 2018 - Fertig ist der Schwalbenschwanz (Papilio machaon). Den ersten Flugversuch hat er schon hinter sich. Das war der Erste von zuerst drei Raupen.


Hier die Fortsetzung vom 4. Juli 2018

 

4. Juni 2015 - Der Schmetterling hat seine Puppenhülle oben aufgebrochen.

 

4. Juli 2018 - Kurz nach dem Schlüpfen, das nur einige Sekunden gedauert hat.


4. Juli 2018 - Die Flügel sind noch ganz klein.

 

4. Juli 2018 - Ein paar Minuten später.

 

4. Juli 2018 - Die Sonne scheint durch die leere Puppenhülle.

 

4. Junli 2018 - Die Flügel werden größer und glatter.


4. Juli 2018 - Die ersten Flügelbewegungen.

 

4. Juli 2018 - Fast fertig.

 

4. Juli 2018 - Schön, die Pastellfarben auf der Unterseite der Flügel.

 

4. Juli 2018 - Hier sieht man die Schuppenstruktur der Flügeloberfläche.

 

4. Juli 2018 - Der Saugrüssel ist zunächst zweiteilig, er muss erst zusammengeführt werden.

 

4. Juli 2018 - Kurz vor dem ersten Flug.


4. Juli 2018 - So ist er uns bekannt, der inzwischen sehr selten gewordene Schmetterling. Man kann ihn wirklich nur noch in naturnahen Gärten, auf naturbelassenen Flächen und in Schutzgebieten sehen. Die moderne landwirtschaftliche Bewirtschaftung hat zwangsläufig nichts mehr mit naturnah zu tun.