Unser kleinster und unser größter Vogel

An einem der vergangenen schönen Tage im März ist es mir gelungen sowohl unseren kleinsten als auch unseren größten Vogel zu fotografieren.
Bei beiden ist es nicht ganz leicht schöne Fotos zu machen. Der große Vogel ist scheu und hält einen Fluchtabstand von 250 - 300 Meter ein, der kleine Vogel ist neben seiner Winzigkeit auch noch sehr flink und mag nicht still sitzen.

Seit einigen Jahren sieht man unseren Grauen Kranich (Grus grus) nicht nur auf dem Durchzug zum Winter- oder Sommerquartier, vereinzelt brüten Kranichte auch bei uns. Die sehr großen Vögel fallen im Flug durch ihre Größe und die trompetenartigen Rufe auf.

 

14. März 2017 - Immer aufmerksam und zur Flucht bereit. Kraniche halten sich am liebsten auf großen Wiesenflächen auf, oft in der Nähe von Wald und dort, wo sie ungestört sind. Sie sind was Störungen betrifft deutlich empfindlicher als zum Beispiel unsere Weißstörche.

Erwachsene Kraniche sind stehend bis zu 130 cm hoch und haben eine Flügelspannweite von bis zu 230 cm.

Ihr Gewicht beträgt zwischen 4 und 6 kg.


Unser kleinster Vogel ist das Wintergoldhähnchen, es ist nur etwa 9 cm lang und wiegt 5,5 g. Erstaunlich dabei ist, dass dieses Vögelchen bei uns überwintert.

Es gibt auch die Sommergoldhähnchen. Sie sind Zugvögel, nur wenig größer und überfliegen bei ihrem Zug sogar die Alpen.

14. März 2017 - Das Wintergoldhähnchen (Regulus regulus) hält sich meist hoch in den Kronen von Fichten oder Kiefern auf und baut dort auch sein Nest. Es ernährt sich von kleinsten Insekten, die es auf der Rinde oder zwischen den Nadeln findet.

 

14. März 2017 - Auf diesem Foto deutlich zu sehen, ein gelboranger Scheitelstreif, den so deutlich nur das Männchen trägt.

 

14. März 2017 - Goldhähnchen sind fast immer in Bewegung und auf der Suche nach kleinsten Insekten oder Spinnen.
14. März 2017 - Im Verhalten ähnlich den Goldhähnchen sind die Sumpfmeisen (Parus palustris). Sie sind nur etwa 3 bis 4 cm länger als ein Goldhähnchen. Vor allem an der Stimme kann man sie von den Weidenmeisen unterscheiden, die fast genau so aussehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schwer zu entdecken - das Goldhähnchen