2017 - Berichte vom Weißstorch in Pleystein

Die nachfolgenden Berichte sind so geordnet, dass sich die neuesten Bilder immer oben befinden.

Das Ende des Storchenjahres 2017:

Die drei Jungstörche sind bereits um den 8. August mit anderen Jungstörchen weggezogen. Die Altstörche sind nicht miteinander weggeflogen. Einer war noch am 17. August da. Am 18. August waren beide weg.

 

14. August 2017 - noch sind die beiden Pleysteiner Altstörche da.

 

14. August 2017 - sie sind beide, nicht weit voneinander entfernt, auf einer Wiese an der Pfreimd.

 

8. August 2017 - Die beiden Altstörche aus Pleystein bei Lohma. Ihre Nachkommenschaft versorgt sich bereits selbst. Den beiden Alten bleiben noch ein paar Tage sich zu erholen. Die Jungen sind selbstständig und kehrten nur noch sporadisch in den Horst zurück. Eventuell sind sie mit den "Gaststörchen", die ja auch alle Jungstörche waren, mitgeflogen.

 Zwei Bilder vom 31. Juli 2017


Kurz vor Mittag ist Putzpause, sie waren heute bereits auf den Wiesen.

 

Alle schauen in eine Richtung, die Altstörche kommen aber nicht. Es ist nur ein Bussard drüber geflogen.

 Drei +1  Bilder vom 27. Juli 2017


Zumindest während des Tages ist der Horst ganz oder fast verwaist.

 

Dieser junge Storch kann sich, wie man sieht, schon selbst ernähren. Hier hat er eine fette Maus erwischt. - Der Unterschnabel ist am Ansatz dick verklebt. Das kommt vermutlich von den Schnecken, die der Storch auch aufnimmt. Das löst sich aber bald wieder.

 

So nebenbei gelingt dann auch noch ein schönes Foto von einem rüttelnden Turmfalkenmännchen.

 

Man sieht, der Storch bevorzugt die Wiese. Im Maisfeld findet er nichts. Mais ist nur wirtschaftlich interessant, ökologisch ist er eher nachteilig, wenn nicht sogar bedenklich.


 Vier Bilder vom 19. Juli 2017

Noch werden sie gefüttert die drei Jungstörche. Hier ist die Störchin beim Futter sammeln. Typisch ist, ein Insekt mit der Schnabelspitze greifen und dann in den geöffneten Schnabel werfen.

 

Die Jungstörche fliegen schon. Am 17. Juli habe ich den ersten fliegen sehen. Trotzdem nehmen sie gern Futter an. Es wird noch ein paar Tage dauern, bis sie mit den Altvögeln mitfliegen.

 

Mit seinen hängenden Flügeln hat Vater Storch für etwas Aufregung gesorgt. Tatsächlich war er aber nicht flügellahm. Wegen der Wärme lässt er wohl seine Flügel hängen, damit etwas Luft zwischen Körper und Flügel durchziehen kann.

 

Beim Start sieht man schon, dass dem Vogel nichts fehlt.

  Fünf Bilder vom 13. Juli 2017

 

Anflug der Störchin. Sie kommt aus den Pfreimdwiesen bei Lohma.

 

Fütterung. - Man sieht, die Jungen sind so groß wie die Mutter. Sie sind zur Zeit auf jeden Fall schwerer.

 

Die Eltern halten sich nur ein bis zwei Minuten zur Fütterung im Horst auf.

 

Die Flugmuskeln müssen trainiert werden. Gleichzeitig wird das Gewicht wieder reduziert, damit wird das Fliegen leichter.

 

Noch kann das Junge nicht frei fliegen, deshalb muss es zuverlässig auf dem Horst landen. Es macht auch nur immer eines der Jungen Flugübungen um sich gegenseitig nicht zu stören. Bei starkem Wind wird nicht geübt!

Zwei Bilder vom 4. Juli 2017


Die Störchin brachte nicht nur Futter sondern auch Material zur Beschäftigung des Nachwuchses.

 

Die Altstörche fliegen zwar weit weg, aber sie bringen genügend Futter. Die Jungen sind fast so groß wie die Alten. In 14 Tagen werden sie wohl zum ersten Mal richtig fliegen.

 Drei Bilder und ein Video vom 30. Juni 2017


Die Jungen Störche üben schon das Fliegen. Bei starkem Wind sind sie jedoch vorsichtig, sie könnten vom Horst geweht werden.

 

Die Altststörche haben entdeckt, dass oberhalb des Finkenhammer geackert wird. Da fällt immer etwas ab!

 

Beide lassen sich die günstige und nahe Nahrungsquelle nicht entgehen. - Unten noch eine Video von der Fütterung. - Das Video ist mit Brennweite 600 x 1,6 aus etwa 140 m Entfernung aufgenommen.

 

Drei Bilder vom 21. Juni 2017


Wie es aussieht, bringen die Altstörche immer noch genügend Futter trotz der Trockenheit. Hier füttert die Störchin.

 

Bevor sie wieder weit weg flog, holte sie erst Wasser vom Zottbach. Mir wurde berichtet, dass zwei Störche bei Waldheim auf Futtersuche waren. In die Richtung hatte ich sie auch wegfliegen sehen.

 

Mit dem Rücken zur Sonne. So läßt sich die Hitze wohl am besten aushalten.

Ein Bild vom 15. Juni 2017


Richtig groß geworden sind sie, seit dem 3. Juni. Gesund sind sie auch. Die Eltern bringen anscheinend genügend Futter, auch wenn sie weiter weg fliegen müssen.
Am 3. Juni 2017 sind die Jungen zeitweise allein im Horst. Die Eltern riskieren es bereits sie allein zu lassen, um zu zweit auf Futtersuche zu gehen. - Wenig später war wieder ein Altstorch mit im Horst.
2. Juni 2017 - Vater Storch hat nicht viel mitgebracht. Bei der Trockenheit ist die Futtersuche schwierig.


2. Juni 2017 - Der Storch kam schon von weit her geflogen, die Störchin will auch weiter weg zur Futtersuche. Sie "schraubt" sich mit der Thermik hoch und wird daher auch weit fliegen.

Fünf Bilder vom 29. Mai 2017


Es ist sehr warm im Horst. Die Störchin breitet die Flügel aus um den Jungen Schatten zu spenden.

 

Vater Storch ist mit Futter im Kropf gekommen. Die Störchin wird gleich wegfliegen. Beim Storch sieht man die "gekalkten" Beine, das ist nicht etwa Unsauberkeit, das dient der Kühlung (weiß). Erstaunlich ist, dass der scharfe Kot die Haut der Beine nicht angreift.

 

Eines der Jungen müht sich einen großen Brocken hinunterzuschlingen. Es könnte eine Schermaus sein.

 

Alle drei Jungen bekommen etwas ab. Der Altstorch "legt nur vor". Die Jungen nehmen von Anfang an die Nahrung vom Nestboden auf.

 

Nach der Fütterung schützt auch Vater Storch die Jungen vor der Sonne.
27. Mai 2017 - Die Störchin mit den drei Jungen. Die Altstörche finden genügend Futter, die Jungen wachsen sichtlich von Tag zu Tag. An den Flügelrändern sprießen schon die ersten schwarzen Federn.
25. Mai 2017 - Vater Storch mit drei kräftigen Jungen. Das vierte Junge hat es nicht "geschafft".
23. Mai 2017 - Drei kräftige Junge, welche die Mutter hier betreut. Das vierte Junge gibt es noch, ich habe es aber nicht aufs Foto bekommen.

Sieben Bilder vom 20. Mai 2017


Anflug

 

Anflug - es ist die Störchin


Sie bringt nicht nur Nistmaterial mit.

 

Bei der Landung halten die anderen Nestinsassen still.

 

Vater Storch verliert keine Zeit und fliegt sofort ab zur Futtersuche.

 

Die Störchin legt einen Batzen Futter aus ihrem Kropf ins Nest. Die Jungen fressen sebstständig.

 

Sowohl auf diesem Bild als auch auf dem vorigen sieht man vier Junge. Der Größenunterschied ist allerdings erheblich.

2 Bilder vom 17. Mai 2017


Das Wetter passt für die Jungstörche. Es sieht so aus als fänden sie auch genügend Futter. Hier sind das kleinste und das größte Junge zu sehen.

 

Auf diesem Bild ist es am deutlichsten zu sehen. Es sind vier Jungstörche. Das Vierte ist deutlich kleiner als die anderen. Bei einigermaßen gutem Wetter und genügend Futter dürfte das Kleine jedoch auch durchkommen.

   4 Bilder vom 13. Mai 2017


Zwei junge Störche.

 

Drei junge Störche.

 

Oder doch vier Junge. Unterhalb des rechten weißen Köpfchens ist noch ein dunkles zu sehen. Oftmals überlebt das Vierte nicht. Die Natur arbeitet, wenn es möglich ist, mit "Überschuß" um die Art zu erhalten.

 

Noch sind Schutz und Wärme wichtig für die Jungen!

Nachfolgend 6 Bilder vom 10. und 11. Mai 2017


Am 10. Mai war nur ein Junges zusehen. Vater Storch hat gerade die Betreuung übernommen.

 

Am 11. Mai sind dann deutlich zwei Köpfchen zu sehen. Hier betreut die Mama die Kinder.

 

Auf diesem Bild dreht die Störchin ein Ei. Links und rechts vom Ei sind die beiden Köpfchen der Jungen zu sehen.
Behütet oder auch Beschirmt !

 

Vater Storch landet.

 

Der Streß beginnt! Die Störchin startet bald nach der Ankunft des Storches zur Futtersuche.

     29. April 2017 - Seit etwa 14 Tagen brüten die Pleysteiner Störche

- zwei Bilder -


Die Störchin brütet.

 

Der Storch fliegt ab zur Futtersuche. Man wechselt sich ab.

Die folgenden 4 Bilder sind vom 31. März bis 9. April 2017


31. März 2017 - Noch sind beide Störche auf Futtersuche.

 

9. April 2017 - Paarungen gibt es jetzt mehrmals täglich, schließlich sollen ja alle Eier befruchtet sein.

 

9. April 2017 - Das Nest wird geordnet. Es sind sicher schon Eier im Nest. Ein Storch bleibt jetzt immer im Horst, meist ist es die Störchin.

 

9. April 2017 - Die Störchin bleibt auf ihrem Gelege sitzen, der Storch geht (fliegt natürlich) auf Futtersuche.

Fünf Bilder vom 29. März 2017


Das Storchenpaar in der Morgensonne.

 

Es gab an diesem Morgen mehrere Paarungen.

 

Bei einer erfolgreichen Paarung steht das Weibchen im Horst.

 

Eine Paarung dauert etwa 15 Sekunden.

 

Es wird ein paar Tage dauern, dann legt das Weibchen die Eier. Bis zum letzten Ei dauert das etwa wiederum eine Woche

Erst dauerte es länger als in den letzten Jahren,

dann ging alles ganz schnell.

Hier die Ereignisse vom 26. März bis zum 28. März 2017


26. 3. 2017 - Der Storch ist da. Nicht ganz klar wer, vermutlich das Männchen. Um sie zu unterscheiden, sollten besser beide zusammen sein.

 

26. 3. 2017 - Ein gesunder, sauberer Vogel.

 

27. 3. 2017 etwa um 10 Uhr - Ein Storch steht auf dem Horst, vermutlich die Störchin.

 

27. 3. 2017 nachmittag - Die Störchin sitzt aufmerksam aber ruhig im Horst.

 

27. 3. 2017 - Der Grund für ihre Aufmerksamkeit, ein Storch auf einem nahen Dach.

 

27. 3. 2017 - Es könnte das Männchen vom letzten Jahr sein, aber warum darf er nicht auf den Horst?

 

27. 3. 2017 - Etwas unschlüssig wandert er auf dem Dach hin und her.

 

27. 3. 2017 - Schließlich fliegt er zu einer nassen Stelle am Miesbrunner Berg.

 

27. 3. 2017 - Dann startet er einen Anflug auf den Horst.

 

27. 3. 2017 - Er wird abgewehrt und fliegt vorbei.

 

27. 3. 2017 - Also - weiter abwarten.

 

27. 3. 2017 - Sie behauptet ihren Standort in Horst.

 

27. 3. 2017 - Er umrundet den Horst.

 

27. 3. 2017 - Schließlich startet er einen neuen "Angriff", ist aber noch immer unerwünscht.

 

27. 3. 2017 - Der Nachmittag endet noch ohne "Ergebnis".
28. 3. 2017 - Am nächsten Morgen stehen sie beide im Nest auf einem Bein, wie es sich für Störche gehört. Wann das Männchen landen durfte habe ich nicht gesehen.

 

28. 3. 2017 - Man versteht sich offensichtlich schon gut. Eine Liebesbezeugung nach Storchenart durch das Weibchen.


Das Jahr beginnt mit dem Besuch eines beringten Storches, der im Nachbarland Tschechien in Plana schon gebrütet hat. Ich habe ihn bereits im Jahr 2014 in Vohenstrauß gesehen und auch fotografiert. Es ist ein weiblicher Storch, der im Jahr 1992 in Schwarzach beringt wurde. Vermutlich befindet er sich wieder auf dem Weg nach Plana.

Bilder aus 2017 und 2014

5. März 2017 - Der Storch ist nicht scheu, ich komme ziemlich nah heran.

 

5. März 2017 - Kaum zu glauben, diese Störchin ist vor 25 Jahren in Schwarzach beringt worden. Offensichtlich sieht man Störchen ihr Alter nicht so sehr an.

 

2014 - Das war derselbe Storch im Jahr 2014, als er auf der Straßenbeleuchtung in der Nähe des Autohauses Dobner übernachtet hat.