Aktuell - oder selten - oder erwähnenswert 

 Bilder vom 14. Juli 2017

Selten zu sehen. Öde Industrie- oder Agrarlandschaften zählen nicht zu ihren bevorzugten Gebieten.


Sehr selten zu beobachten, der Große Schillerfalter (Apatura iris).

 

Der große Schillerfalter lebt hoch in den Bäumen. Zum Boden kommt er nur um Mineralien oder Wasser aufzunehmen. Je nach Lichteinfall können die Flügeloberseiten blau schimmern.

 

Ein Landkärtchen (Araschnia levana) in der sogenannten dunklen Phase. Es gibt auch eine heller braune Variante.


Eine weibliche Federlibelle (Platycnemis pennipes). Das Männchen ist blau, ähnlich den Azurjungfern.

 

Eine Grüne Keiljungfer (Ophyogomphus serpentinus). Sie wandern oft weit weg von den Gewässern in denen ihre Larve gelebt hat.

 

Ein Neuntöterweibchen (Lanius collurio). Neuntöter sind die natürlichen "Fressfeinde" von Schmetterlingen und Libellen. Keine Tierart wird jedoch eine andere Art ausrotten. Das schaffen nur wir Menschen mit unserer zweifelhaften Intelligenz.

 

Kaum bekannt ist der Baumfalke (Falko subbuteo). Auch er fängt im Flug Libellen und zwar mit seinen Beinen. Er kann die gefangene Beute, wie auch beim Neuntöter schon beobachtet, sogar im Flug zum Schnabel führen.


4. Juni 2017 - Unsicher sitzt eine eben ausgeflogene Blaumeise (Parus ceruleus) in Bodennähe auf dem Stengel einer Akelei. Die ersten Stunden nach dem Ausfliegen sind die gefährlichsten für so kleine Jungvögel. Bis zu 80 % werden vor allem Opfer von Räubern. Bei uns in den Ortschaften sind es vor allem unsere sonst so geliebten Katzen, die ihren Jagdtrieb ungestört ausleben können. Jeder, der von Insekten geplagt wird, sollte darüber nachdenken, ob nicht seine eigene Katze daran mitschuldig ist.

 

4. Juni 2017 - Besonders gefährdet ist der kleine Vogel vor allem auch deshalb, weil er - wie hier - durch Rufen die Altvögel zum Füttern zu sich locken will.

 

4. Juni 2017 - Ich hab die kleine Blaumeise dann in einen höheren Busch gesetzt. Dort war sie dann zwar vor Katzen etwas sicherer, es bleiben als Feinde aber immer noch Elstern und Krähen. - Die Krähenvögel locken wir Menschen dadurch an, dass wir ihnen ganzjährig Nahrung zur Verfügung stellen, indem wir zum Beispiel unseren Kompost nicht abdecken.
Die weibliche Zauneidechse (Lacerta agilis) trägt noch alle Eier in sich. Sie wird sie an einem warmen sandigen Ort ablegen. Früher gab es paktisch überall Zauneidechsen. Heute fehlen Steinmauern mit Spalten und ähnliche Versteckmöglichkeiten. Hauskatzen sind in den Ortschaften die größten Feinde von Eidechsen..

 

Keine Schlange! Die Blindschleiche (Anguis fragilis) zählt zu den Echsen. Sowohl die Eidechse als auch diese Blindschleiche haben den von der Sonne gewärmten Feldweg aufgesucht.
20. Mai 2017 - Heuer kamen sie spät die Neuntöter (Lanius collurio). Sie sind Singvögel und so schlimm wie sie heißen, sind sie nicht. Sie fangen sich größere Insekten und spießen sie als Nahrungsvorrat schon mal auf Dornen auf.
20. Mai 2017 - Bei den Fischweiherbesitzern nicht sehr belieb. Er frißt aber auch Mäuse, nicht nur Fische, der Graureiher (Ardea cinerea).
Mai 2017 - Die Türkentaube (Streptopelia decaocto) ist um 1900 in Europa eingewandert. Als typischer Vogel der Dörfer und Städte ist sie uns vertraut aber doch auch recht scheu. Sie ist immer aufmerksam. Ihr "Feind" bei uns ist der Sperber..
Mai 2017 - Der Waldbaumläufer (Certhia familiaris) ist schwer zu unterscheiden vom Gartenbaumläufer. Beide habe ein ähnliches Verhalten. Typisch ist, dass er die Baumstämme und Äste von unten nach oben absucht, ist er oben angekommen fliegt er nach unten und setzt dort seine Suche fort. Der hier hat gerade einen Weberknecht gefangen.
Mai 2017 - "Einhorn" - Zwei männliche Sikahirsche (Cervus nippon).
Mai 2017 - Ein Feldhase (Lepus europaeus) schaut durchs Gebüsch. - Feldhasen leben inzwischen mehr an den Waldrändern als auf den Feldern. Die moderne Landwirtschaft ohne Feldraine und mit leicht bewirtschaftbaren Monokulturen hat die Hasen in den Wald getrieben.
14. April 2017 - Das Holunderknabenkraut (Dactylorhiza sambucina) blüht 14 Tage bis 3 Wochen früher als noch vor 20 Jahren. Der Klimawandel macht's. (Zu finden auch unter Orchideen.)
14. April 2017 - Auch Gräser blühen früher. Hier die Hainsimse oder Feldsimse (Luzula campestris). Man beachte die etwa 5 - 7 Blüten an einem Blütenstand. Deutlich zu erkennen sind die Hüllblätter, sechs Staubgefäße und der lange Stempel in der Mitte.
14. April 2017 - Ganz nebenbei gelingt dann auch ein solches Foto von einer Kohlmeise (Parus major).

14. März 2017 - Die nächsten zwei Bilder: Man sitzt am besten ruhig in erhöhter Postition, in diesem Fall zum beobachten und fotografieren.


14. März 2017 - Ein weiblicher Sika-Hirsch (Cervus nippon), unterwegs mit dem Jungen vom Vorjahr.

 

14. März 2017 - Das junge Sika.

Die nächsten drei Bilder.

14. August 2016 - Mal schön, mal eßber, mal selten - dazu geschützt und nicht eßbar.


Der Kiefernbraunporling (Phaeolus spadiceus) ist ein besonders schöner - aber nicht eßbarer - Pilz, der wie man sieht an Kiefern wächst


Eine Krause Glucke (Sparassis crispa) am Fuß einer Kiefer. Ein sehr guter Speisepilz, in dem sich allerdings allerlei Getier versteckt.


Die Breitblättrige Glucke (Sparassis brevipes). Sehr ähnlich der Krausen Glucke, hat aber flachere "Blätter", riecht eher dumpf und wächst nicht an Kiefern. Man findet sie sehr selten bei uns eher unter Tannen. Die Art ist streng geschützt.
12. Juli 2016 - Auch Disteln werden von Blattläusen befallen. - Beute für den Marienkäfer (Coccinella septempunctata).
12. Juli 2016 - Diese vor kurzer Zeit geschlüpfte Blutrote Heidelibelle (Sympetrum sanguineum) benutzt die Distel nur als Sitzplatz.
12. Juli 2016 - In flachen Tümpeln und Teichen blüht jetzt der Wasserschlauch (wahrscheinlich Utricularia vulgaris). Er ist eine "fleíschfressende" Pflanze. Kleine Wasserbewohner wie z. B. Wasserflöhe werden mit den unter Wasser liegenden feinfiedrigen Blättern gefangen.

 

12. Juli 2016 - Wasserschlauchblüte und Teichfrosch (Pelophylax esculentus, auch als Rana esculentus bezeichnet).
12. Juli 2016 - Ein Männlein steht im Walde, die selten beschriebene Fichtenbraunkappe (Leccinum piceinum).
12. Juli 2016 - Pfifferlinge (Cantharellus cibarius) kommen meist in kleinen Gruppen vor.
26. Juni 2016 - In unserer Gegend nicht sehr häufig, Der Sumpfcalla, auch Drachenwurz genannt (Calla palustris).
26. Juni 2016 - Schöner Standort des Roten Fingerhuts, Die Farben reichen von Rot bis Weiß.
26. Juni 2016 - Roter Fingerhut (Digitalis purpurea).
26. Juni 2016 - Zeit der Disteln! Allerorts blühen jetzt die Disteln. Eine besonders schöne Art ist die Zweifarbige Distel (Cirsium helenioides).
26. Juni 2016 - Der deutsche Name kommt sicher von den Blättern, die unterseits sehr hell sind.
26. Juni 2016 - Zeit der Libellen! Diese weibliche Frühe Adonislibelle (Phyrrhosoma nymphula) hat normalerweise einen geraden Hinterleib. Der Knick stammt vielleicht von einem Vogel, dem sie wieder entkommen ist.
26. Juni 2016 - Eine der vielen kleinen schlanken Libellen. - Das Paarungsrad der Hufeisenazurjungfer (Coenagrion puella).
26. Juni 2016 - Schwer zu bestimmen, vermutlich ein Braunauge (Lasiommata maera). Manchmal sind die Falter "farbiger".
26. Juni 2016 - Ein junges Braunkehlchen (Saxocola rubetra) bettelt um Futter.

 

26. Juni 2016 - Wo soll das Braunkehlchen zum Füttern landen?
6. Juni 2016 - Baumpieper (Anthus trivialis). Eine Art der lichten, naturbelassenen Wälder. In manchen Gegenden wird er als "Waldkanari" bezeichnet.

 

6. Juni 2016 - Hier singt der Baumpieper aus dem Gipfel einer Erle. Typisch für ihn sind auch Singflüge, bei denen er jeweils auf den gleichen Gipfel eines Baumes zurückkehrt.
4. Juni 2016 - Der Wasserfrosch (Rana esculanta) steht nicht gerade ganz oben in der Nahrungskette. Seine Augen stehen aber ganz oben, einmal wegen der Insekten, die er fängt, andererseits um von Fressfeinden rechtzeitig flüchten zu können.
4. Juni 2016 - Ein toter Teichmolch (Triturus vulgaris), für den sich zwei räuberisch lebende Gelbrandkäferlarven (Dytiscus marginalis) interessieren.
26. Mai 2016 - Knöllchensteinbrech - Saxifraga granulata. Blüht auf naturbelassenen Wiesen und an Wegrändern.
26. Mai 2016 - Wiesenglockenblume (Campanula patula) mit Rüsselkäfer.
Der Tag kommt ...
... und der Tag geht !
21. Mai 2016 - Krickentenpaar - Anas crecca. - Immer bereit zur Flucht!
20. Mai 2016 - Sikahirsch - Cervus nippon. Sie hat etwas bemerkt und "sichert".

 

20. Mai 2016 - Die Vorsicht siegt. Das Tier läuft weg, allerdings nicht wie bei einer Flucht.
20. Mai 2016 - Graureiher - Ardea cinerea. - Man sieht hier an der Stellung der Augen, dass der Graureiher gut nach unten sehen kann.
9. Mai 2016 - Sehr scheu waren sie nicht, die Feldhasen (Lepus capensis). Anscheinend hatten sie Wichtigeres im Sinn als davonzuluafen.
7: Mai 2016 - "Spießer" im Morgennebel. Die Sonne scheint bereits in den Nebel, der über der Wiese liegt. Früh, noch vor 6 Uhr gelingt ein solches Foto.
7. Mai 2016 - "Knopfbock". Das wachsende Geweih bildet einen "Knopf". - Deutlich zu sehen über den Augen.
7. Mai 2016 - Annäherungsversuche bei einem Neuntöterpaar (Lanius collurio). Oben das Männchen, unten das Weibchen.
5. Mai 2016 - Im morgendlichen Gegenlicht sitzt eine Goldammer (Emberiza citrinella) in einem blühenden Birnbaum.
5. Mai 2016 - Hier singt die Goldammer in einer Erle.
5. Mai 2016 - Rosenkäfer (Cetonia auroata).
5. Mai 2015 - Brandknabenkraut (Neotinea ustulata) an einem Jurahang..
2. Mai 2016 - Neugierig schaut die Dohle, was sich da im Kirchturm tut. Ich habe sie dabei durch die Schallschlitze des Glockenturms fotografiert.
2. Mai 2016 - Eine Dohle ist bereits geschlüpft. Noch sieht sie recht hilflos aus. Ein wichtiger Reflex , der sofort funktioniert, ist das "Sperren", wenn der Altvogel zum Füttern kommt.
2. Mai 2016 - Wie immer Anfang Mai blüht das Holunderknabenkraut. Es ist eine Art, die gelbe und rote Blüten hervorbringt.
29. April 2016 - Eine Bachstelze am Start.
20. April 2016 - Ein weiblicher Turmfalk. die Brutzeit dieses Mäusejägers hat ebenfalls bereits begonnen.
20. April 2016 - Die Dohlen waren schneller und haben den Kasten besetzt, in dem biser der Turmfalk bebrütet hat. Gegen eine Horde Dohlen kann sich der Turmfalk kaum erfolgreich wehren. Er hat allerdings andere Möglichkeiten, er brütet auch in Bäumen.
20. April 2016 - Ein anderer Mäusejäger - Meister Reinecke - auf der Pirsch
20. April 2016 - Verspielt, wie die kleinen Rabenvögel sind, vertreiben sie sich die Zeit wieder einmal auf den Zeigern der Kirchturmuhr.
20. April 2016 - Ein weiblicher Hausrotschwanz. Diese Vogleart, die ursprünglich in Felsen brütet, hat sich den Menschen angeschlossen. Die größte Bedrohung erfahren sie durch Hauskatzen.
27. März 2016 - Es ist wieder ein Kranichpaar da. Vor zwei Jahren haben sie ein Junges erfolgreich aufgezogen. Hoffen wir, dass sie eine ruhige "Ecke" finden, wo sie ungestört brüten können. - - - - - - - - - - - - - (Aufnahmeentferung 400 - 500 m.)
2. April 2016 Ein Frühlingsadonisröschen (Adonis vernalis) und ein (vermutlich) gewöhnlicher Löwenzahn (Taraxacum officinalis). Beide gelb - die Farbe des Frühlings.



 

 

 

 

Man sieht ihn selten, oft fällt er auch nur nicht auf - der Raubwürger (Lanius excubitor). Ein Singvogel, der Mäuse, Insekten oder auch Kleinvögel jagt.